Sturzflut in Nepal: Hilfe für die Betroffenen
Nach der verheerenden Sturzflut am Mittwoch in Nepal steigt die Zahl der Opfer und Vermissten.
Die Diakonie Katastrophenhilfe stellt Partnern der ACT Alliance, dem weltweit größten kirchlichen Netzwerk für humanitäre Hilfe, finanzielle Mittel für Soforthilfe bereit und ruft dafür zu Spenden auf.
Mehr als 4.800 Menschen werden auch Tage nach der Sturzflut vermisst. Mindestens 900 sind durch die Schlamm- und Wassermassen in der chinesisch- nepalesischen Bergregion ums Leben gekommen.
Regionalleiter der Diakonie Katastrophenhilfe
„Unsere Gedanken sind bei den vielen Opfern und denen, die jetzt Unterstützung benötigen.“
Nepal besonders von Klimarisiken betroffen
Nepal gilt als besonders katastrophenanfällig. Laut dem Anpassungsindex von Brot für die Welt drohen dem Land durch Hitzewellen, schwere Regenfälle, extreme Überschwemmungen, Erdrutsche und Gletscherseeausbrüche enorme Klimagefahren.
Die Anpassung daran hält jedoch nicht Schritt, weil eine ausreichende internationale Finanzierung dafür fehlt.
„Bedrohte Länder wie Nepal müssen darin unterstützt werden, sich auf solche Herausforderungen vorzubereiten.“
Wachsende Risiken durch den Klimawandel
Nepal ist zahlreichen Natur- und Klimarisiken ausgesetzt. Frühzeitige Warnsysteme, Vorsorge und internationale Unterstützung können helfen, Menschenleben zu schützen.
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