Wenn Fälle von sexuellem Missbrauch an die Öffentlichkeit kommen, ist das Entsetzen zu Recht groß. Besonders erschütternd sind solche Vorfälle dort, wo Menschen einander vertrauen – etwa in Gemeinschaften, Vereinen oder Kirchengemeinden.
Gerade in solchen Beziehungen kann es besonders schwer sein, Missbrauch aufzudecken. Deshalb ist es wichtig, aufmerksam zu sein und das Bewusstsein für respektvolle Beziehungen und gesunde Grenzen zu stärken.
Unsere Kirchengemeinde setzt sich aktiv dafür ein, dass Vertrauen geschützt wird und nicht missbraucht werden kann.
Unser Leitbild
Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Der Mensch ist als Ebenbild Gottes geschaffen. Daraus ergibt sich eine Würde, die unabhängig ist von Alter, Geschlecht, sexueller Identität, Behinderung sowie ethnischer oder sozialer Herkunft.
Diese Würde achten und schützen wir in unserer Kirchengemeinde. Wir übernehmen Verantwortung für den Schutz der uns anvertrauten Menschen – vor grenzüberschreitendem Verhalten und Übergriffen, vor körperlicher, seelischer, sprachlicher und sexualisierter Gewalt.
Unser Leitbild zum Umgang mit sexualisierter Gewalt
Gewalt hat in unserer Gemeinde keinen Raum.
Unsere Haltung bei Grenzverletzungen
Wo Menschen einander begegnen, können auch Fehler und Verletzungen entstehen. Grenzüberschreitungen und Übergriffe werden wir nicht verschweigen.
Hinweise auf Fehlverhalten werden ernst genommen, angesprochen und verantwortungsvoll aufgearbeitet.
Ansprechpersonen
Wenn Sie selbst betroffen sind oder Kenntnis (oder auch nur eine Ahnung) von grenzüberschreitendem Handeln haben, finden Sie hier Ansprechpersonen:
Ansprechpartnerin zum Thema sexueller Missbrauch im Dekanat Donau-Ries ist Brigitte Auer, Präventionsbeauftragte (Tel. 0170 5514689)




